Archiv der Kategorie Ralph

Silbermedaille für Maya mit dem DLV Team bei Cross-EM in Portugal

Die Saison 2010 war lang! Und sie war äußerst erfolgreich! Aber ihr bisher größter Erfolg gelang Maya jetzt in Albufeira/Portugal. Nach 2 DM-Titeln als eine der jüngsten Platz 18 bei der Cross-EM im U20-Teilnehmerfeld und sogar Mannschaftssilber mit Team Deutschland. Was für ein Traum!

Dabei lief die Vorbereitung in den letzten Wochen vor der EM eher suboptimal. Daß wir hier Anfang Dezember in Norddeutschland nicht ganz die Bedingungen der Algarve simulieren können war ja klar. Aber muß es denn gleich 40cm Neuschnee sein? ;-)
Am Freitag den 10.Dezember konnten Maya und Stig dann aber endlich dem arktischem Winterwetter entfliehen. Angenehme 16Grad Celsius erwartete die beiden in Albufeira. Und am Sonntag ein spannungsgeladener Wettkampftag an den man noch lange denken wird!

Die U20-Mädels machten den Anfang. Im Vorfeld waren neben den Britinnen auch die Russinnen als Favoriten genannt worden.
Aber auch das deutsche Team schielte auf eine Medaille. Und so zielte die deutsche Taktik auch auf mannschaftliche Geschlossenheit. Corinna Harrer und Gesa Krause konnten sich im Rennverlauf als 5. und 11. sehr gut platzieren. Maya und ihre weiteren Mannschaftskolleginnen blieben auch wie erhofft bis kurz vorm Ziel zusammen. Im Schlußspurt sicherte sich Maya dann einen bärenstarken 18.Platz bei ihrer ersten EM und damit auch die Silbermedaille für das deutsche Team! An dieser Stelle noch einmal mein allergrößter Respekt vor diesem Einstand bei einer internationalen Meisterschaft. :-)

Kurz darauf konnte Stig dann sein Debut im Nationaltrikot geben. Mit Marcel Fehr konnte sich auch in diesem Rennen ein Deutscher zunächst in der Spitze des Feldes behaupten. Doch dann kam plötzlich für ihn das Aus: Kreislaufprobleme zwangen ihn zur Aufgabe. Das bedeutete gleichzeitig einen herben Rückschlag für die Mannschaftswertung. Doch die Problematik dürfte Stig während des Rennens kaum beschäftigt haben. In einem engen und unruhigen Läuferfeld kam er in der Anfangsphase um eine Massensturz herum. Trotzdem blieb das Feld im weiteren Verlauf noch zusammen. Große Lücken gab es dann auch nicht im Zieleinlauf der U20-Boys. Und so ist dann Platz 73 für Stig in der Endabrechnung auch mehr als respektabel. Mehr als Mannschaftsplatz 12 war nach Marcels Ausfall leider nicht mehr drin. Aber allein das Erlebnis als Aktiver bei einer internationalen Meisterschaft kann ihm sowieso keiner mehr nehmen. Also auch Dir noch einmal Glückwunsch zu deinem Einstand im Nationalteam! :-)

U20 Länderkampf in Ancona und DM Cross in Stockach

Das erste Märzwochenende war ein ganz besonderes Highlight für die Rönnauer Leichtathletiksparte! Josefina durfte beim Hallenländerkampf in der 4×200m DLV Staffel für Deutschland an den Start gehen und für die Läufer stand der absolute Höhepunkt der Wintersaison an, die Deutschen Meisterschaften im Cross in Stockach!

Bereits Freitag Vormittag und bei strahlendem Sonnenschein machte sich der Rönnauer Tross um Nadja, Maya, Hendrik, Kim, Stig und Kjell auf das Wiesengelände des Stockacher Schulzentrums. Ein lockeres Auftakttraining auf dem Meisterschaftsgelände stand an. Gespannt wurde dabei der Rundkurs begutachtet. Respekt flösste vor allem der “grimmige” Anstieg in drei steilen Etappen ein. Aber auch der Rest der Strecke mit seinen zwei provisorischen Brücken über das Flüßchen Aach und flacheren, aber dennoch ordentlich profilierten Abschnitten ließen das Fazit zu: DM-würdig!
Auch die Wetterprognose für den Wettkampftag fand allgemeine Zustimmung. Schneefall war vorausgesagt, also unsere Bedingungen! Schließlich trainiert man schon gefühlt seit einem halben Jahr durchgängig auf Schnee. Der Samstag konnte also kommen.

Pünktlich 7.30 Uhr setzte der ersehnte Schneefall ein. Jetzt konnte es losgehen.
Die Rahmenwettbewerbe der A- und B-Schüler machten den Anfang. Kjell war zwar noch durch eine Erkältung leicht angeschlagen, zeigte sich aber dennoch selbstbewußt vor seinem Start über 2,5km der B-Schüler. Der fachkundige Moderator Arthur Schmitt stellte die Teilnehmer noch mal alle vor. Und er wußte genau wer vom SC Rönnau vor ihm stand: “Der Bruder der starken Läuferin Maya Rehberg”. Da hat jemand seine Hausafgaben gemacht. ;-)
Bei mittlerweile starkem Schneefall hielt sich Kjell in der ersten Runde taktisch klug noch etwas zurück, blieb aber dennoch in der Spitzengruppe. In Runde Zwei schien sich bei ihm aber doch die Auswirkungen der Erkältung bemerkbar zu machen. Dem Angriff von David Kobany (TSV Rosenheim) am Berg konnte er nichts entgegen setzen und ließ ihn ziehen. Und er ließ sogar noch zwei weiteren die Verfolgung alleine aufnehmen. Doch ca. 300m vorm Ziel konnte er doch noch alle Kräfte mobilisieren und schob sich an Position 2 vor und vor allem auch noch deutlich dichter an den Führenden heran, aber es reichte nicht ganz!
Dennoch konnte Kjell zufrieden sein. Erfahrungen auf dem Meisterschaftsrundkurs gesammelt und am Ende mit einer echten Meisterschafts-Silbermedaille belohnt!

Dann kam es zum großen Show-Down. Wie schon erwähnt hob Arthur Schmitt Maya zusammen mit Elisabeth Weinfurter (TV Zwiesel) und Regina Högl (LG Region Landshut) in den Favoritenkreis über die 3,4km. Und so sollte es auch kommen!
Vom Start gut weggekommen setzt sich Maya sofort an die Spitze und schon in der ersten von zwei Runden setzten sich besagte drei vom übrigen Feld etwas ab. Maya sah locker aus, wollte den anderen beiden sogar Führungsarbeit überlassen. Die machten aber keine Anstalten nach vorne zu gehen. In Runde Zwei kam es schon vor dem Berg zur ersten Teilentscheidung. Regina Högl mußte abreißen lassen! Es wurde zum klassischen Ausscheidungsrennen. Der Berg brachte dann die endgültige Entscheidung. Maya konnte sich absetzen und baute die Führung bis ins Ziel sogar noch kontinuierlich aus. Der Traum vom ersten DM-Titel ist wahr geworden! Und während Maya bereits erholt Interviews gab, kam der Rest des Feldes erst erschöpft ins Ziel. Eine mehr als souveräne Vorstellung!
Also noch einmal herzlichen Glückwunsch zu deinem Titel!

Im folgenden Rennen der weiblichen Jugend A konnte man vor lauter Schneeflocken schon leicht die Orientierung verlieren. Doch nicht so Nadja. Gleich vom Start weg gut ins Mittelfeld sortiert, konnte sie ihre Position über die gesamte Distanz von 4,2km auch halten. Bei einem Favoritensieg von Corinna Harrer (LG Telis Finanz Regensburg) belegte sie unter 57 Teilehmerinnen den 28. Platz. Für uns alle rundum zufriedenstellend. Super gemacht Nadja!

Danach durchbrach pünktlich zum Lauf der Männlichen Jugend A erstmals die Sonne die Wolkendecke über Stockach.
Und das war auch gut so! Denn so konnte man aus Rönnauer Sicht ein wirklich irres Bild verfolgen. Die neongelben Trikots leuchteten über 2 Runden lang ganz vorne in der Spitze des Feldes auf!
Die ausführlich diskutierte Starttaktik ist nämlich 1:1 aufgegangen und “spülte” Kim und Stig ganz nach vorne . Kim bewies Mut und übernahm dann sogar die Führungsarbeit. Schnell lief sich eine achtköpfige Spitzengruppe (wohlgemerkt mit Kim und Stig!) vor und rief im Rönnauer Betreuerstab ein ungläubiges Staunen hervor.
Waren sie womöglich zu schnell angegangen? Kam vielleicht noch der große Einbruch?
In Runde drei mußte Kim dann auch die Führung abgeben. Die eigentlichen Favoriten, darunter auch U18-WM -Siebter über 3000m Marcel Fehr (LG Limes-Rems), machten Druck und zogen vorbei. Aber auch Stig ging mit nach vorne. Dennoch ganz abschütteln ließ sich Kim dann auch wieder nicht. Eingangs der letzten Runde war Stig Vierter und Kim Sechster. Und so blieb es auch bis auf der Zielgeraden. Während Stig ungefährdet 9 Sekunden hinter dem Dritten die Ziellinie passierte, mußte Kim noch den Angriff von Robel Mesgena (Grün-Weiss Kassel) abwehren. Er verlor am Ende denkbar knapp, erreichte aber dennoch einen niemals für möglich gehaltenen sensationellen siebten Platz.
In der ganzen Aufregung wurde Hendrik aber nicht vergessen. Er kämpfte tapfer gegen die ältere Konkurrenz und für die Mannschaft. Um Position 45-50 herum begann er mutig und vermochte anfangs auch das Tempo mitzugehen. Die letzte Runde wurde für ihn persöhnlich hart, aber er ging an seine Reserven und konnte seine Platzierung dann in etwa halten. In einem starken A-Jugendfeld stand am Ende ein respektabler 52. Platz zu Buche. Sehr gut gemacht Hendrik!
Nun hieß es warten was die Mannschaftswertung ergab. Das die Addition der Platzierungen wohl zu einem Top-5 Platz reichen könnte, ließen die irren Einzelplatzierungen schon erhoffen. Das es aber sogar der Silberrang wurde, war ja kaum noch zu toppen. Sauber Jungs, das war ‘ne echt krasse Vorstellung!

Fast zeitgleich, nur wenige Stunden später spielte sich der Länderkampf im italienischen Ancona ab. Josefina hatte sich mit einem 60m Vorlauf außer Konkurrenz als Vorbelastung für ihre 4×200m Staffel eingestimmt, in der sie als Schlussläuferin das Staffelholz über die Zielinie bringen mußte.

Die Stimmung innerhalb des Deutschen Teams war großartig. Alle haben sich gegenseitig angefeuert, besonders die Franzosen, die für ihre Ausgelassenheit bekannt sind, stimmten mit ein und feuerten die Deutsche Stabhochspringerin an, als diese sich an einem neuen Jugend Hallen Weltrekord versuchte.

Die 4×200m Staffel war der Abschluss einer hervorragenden Mannschaftsleistung des Deutschen Teams, das zum dritten Mal in Folge den Länderdreikampf für sich entscheiden konnte.
Als Schlussläuferin des Quartetts rannte Josi zum Sieg und krönte ihre erfolgreiche Hallensaison, die hiermit einen glanzvollen Ausklang erlebte.

Josi war sich über eines im Klaren: “Die ganze Schinderei lohnt sich, wenn man das hier erleben darf, die vielen netten Leute, die ganze tolle Stimmung, das Nationaltrikot tragen, das motiviert unheimlich und macht es mir einfach in Zukunft durchzuhalten, wenn der eine oder andere harte Trainingstag bewältigt werden muss.”

Und so schließt sich eine tolle Wintersaison, schon in wenigen Wochen geht es in die Trainingslager. Die Rehbergsche Läufergruppe wird wieder in Frankreich für gute Stimmung und hervorragende Grundlagen sorgen, während sich die Sprinter und Mittelstreckler im spanischen Andalusien auf die kommende Sommersaison vorbereiten.

Auf geht’s!

Neues Jahr, neues Glück!

Endlich geht´s wieder los. Die lange wettkampffreie Zeit Ende des letzten Jahres ist vorbei, und die kurze terminreiche Hallensaison 2010 steht an. Erste Vorbereitungswettkämpfe waren durchaus vielversprechend. Und so waren wir alle gespannt auf die erste Landeshallenmeisteschaft diesen Jahres. Den Anfang machten hierbei die A-Schüler/innen und A-Jugendlichen.

Vor allem unsere Schülerriege konnte mehrfach überzeugen. Die erste Überraschung und damit verbunden der erste Titelgewinn gelang Arian (M15) im Hochsprung. Derzeit in starker Form, bestätigte er seine Leistung aus der Vorwoche und übersprang 1,72m. Konzentriert und sicher sprang er alle Höhen im ersten Versuch. Lediglich die 1,75m waren noch ein bißchen zu hoch. Sein größter Konkurrent und der eigentliche Favorit Markus Möckel (SV Henstedt-Ulzburg) hatte mit 1,69m das Nachsehen.
Den Stabhochsprungwettkampf sollte Arian eigentlich als lockere Trainingseinheit mitnehmen. Das “Training” gestaltete sich aber so positiv das Arian entschied den Wettkampf auszureizen. Das Ergebnis war eine neue Bestleistung von 2,60m und ein 2.Platz. Sein stärkster Gegner war dabei ebenfalls ein Rönnauer.
Kenneth übersprang ebenfalls 2,60m, hatte aber weniger Fehlversuche. Somit war der Doppelschlag perfekt. Sauber Jungs!
Seine guten Fortschritte in den Mehrkampfdisziplinen unterstrich Arian auch im Hürdensprint. Ordentliche 9,37s reichten erneut zum Vizetitel.
Im Kugelstoßen gelangen ihm leider nur technisch unsaubere Stöße. Dennoch reichten 11,10m zum 5.Platz.

Dem Sprintgeschehen der älteren A-Schüler drückte Kenneth seinen Stempel auf. Über 60m noch in starken 7,65s um 2.Hundertstel äußerst knapp geschlagen, triumphierte er über 300m in 41,19s überdeutlich.
Seinen dritten Titel dieser Landesmeisterschaft sicherte er sich gemeinsam mit Arian, Hannes und dem Newcomer Simon mit der 4×100m-Staffel. Zum Abschluß eines harten Wettkampfwochenendes mobilisierten alle vier noch einmal alle Kräfte. So manches “Zipperlein” wurde dabei ignoriert und mit großer Willenskraft der Staffelsieg souverän in 51,23s mit deutlichen 2 Sekunden Vorsprung errungen.

Endlich in die Fußstapfen seiner älteren Geschwister treten können. So könnte das Motto von Kjell lauten. Erstmals startberechtigt bei Landesmeisterschaften ging er über 3000m auf die Rundbahn. Noch der Altersklasse M13 angehörend machte er bei den M14ern ein blitzsauberes Rennen. Den späteren Sieger Chris Jordan (LG Elmshorn) immer im Blick, kämpfte er sich auf die 2. Position vor und versuchte den Anschluß wiederherzustellen. Zwischenzeitlich konnte er ihn auch leicht verkürzen, mußte ihn aber in der Schlußphase doch noch ziehen lassen. Dennoch 11:06,58min ist eine super Zeit. Glückwunsch, Familienehre gerettet! ;-)

Ebenfalls ihre ersten Landesmeisterschaften und zugleich auch ihren ersten 2000m-Lauf wollte Klara (W14) bestreiten. Auch ihr gelang es mit Bravour. Hatte sie doch äußerst starke Konkurrenz. Der Siegerin Ariane Ballner (LG Elmshorn) war der Titel erwartungsgemäß nicht zu nehmen. Und auch die weiteren Podestplätze wurden am Ende anderweitig vergeben. Mit einem etwas unglücklichen 4.Rang aber einer super Zeit von 7:22,35min ließ Klara in der Laufszene aufhorchen. Und auch wir sind gespannt was da noch kommt. :-)

Die Überraschung zum Abschluß der Veranstaltung gelang Anna-Sophie (W15)!
Die 300m standen zum ersten Mal auf ihrem Wettkampfprogramm. Als gute 800m-Läuferin überzeugte sie zuletzt mit starken Sprintzeiten. Somit traute ich ihr über 300m einiges zu. Sie sich wohl auch. Sie ging mutig an und konnte ihren Zeitlauf in 44,44s deutlich gewinnen. Im 2.Zeitlauf ging Anna Korf (TSV Schönberg) superschnell an, mußte aber am Ende deutlich erkennbar “beißen”. Dennoch stand eine 43 vor dem Komma ihrer Siegerzeit. Und ich hatte somit auf einen zweiten Platz für Anna-Sophie in der zusammengelegten Ergebnisliste gehofft. Doch Anna Korf wurde disqualifiziert und Anna-Sophies Zeit war dann tatsächlich die schnellste aller Schleswig-Holsteinerinnen: Landesmeisterin! Glückwunsch!

Die Jugendlichen sorgten zwar für weniger Überraschungen, weniger Spannung gab es dennoch nicht.
Die 1500m wurde zu einer Rehberg´schen Familienangelegenheit.
Während Stig nach lockerem Auftakt Meter um Meter ausbauen konnte und am Ende in 4:12,82min deutlich siegte, lieferte sich Maya mit Christin Liedtke (LG Wedel-Pinneberg) einen tollen Zweikampf. Eine starke 31er Schlußrunde sicherte Maya den Triumph in 4:47,04min. Auch die Plätze 3, 4 und 5 blieben in Rönnauer Hand (Nadja 5:05,79min, Marieke 5:09,07min, Philine 5:13,83min).
Mit den 1500m in den Beinen ging es für Maya tags darauf noch über die 800m.
Hier verpennte sie regelrecht den Start. Sie versuchte ihren Fauxpas umgehend zu korrigieren und lief den Rückstand zur Spitze wieder sehr schnell zu. Vielleicht zu schnell. Direkt hinter Johanna Schulz (Gut Heil Neumünster) ging es in die Schlußrunde. Doch diesmal fehlten die “Körner” um vorbeizuziehen. In dennoch ordentlichen 2:18,54min wurde sie ganz knapp zweite.

Marvin sollte sich diese Wochenende ausschließlich auf die 200m konzentrieren, wollte er doch die Quali für die Deutschen Jugendhallenmeisterschaften packen (22,80s).
Er legte auch los wie die Feuerwehr. Die letzen Meter waren hart und sahen auch ziemlich unsauber aus. Die Uhr blieb bei 22,88s stehen. Ärgerliche 8 Hundertstel zu viel! Aber die Silbermedaille tröstete ja vielleicht ein bißchen drüber hinweg. Und noch stehen ja ein paar Rennen aus um die Quali doch noch zu packen. Auf geht´s!

Isabell hatte krankheitsbedingt auf ihren 800m Start verzichtet und wird es bei der B-Jugend nachholen, so der Genesungsprozess es zulässt!
Björn steigerte seine 800m Zeit fast auf glatte 2:08min hat sich aber doch noch ein wenig geschont. Für die kommenden Wettkämpfe möchte er aggressiver ins Rennen gehen. Eine 2:06 scheint mir durchaus möglich.
Zu guter Letzt noch zwei Premieren: Josefina und Hans-Christian in Neongelb bei der LM!
Chrischi hatte mit 400m am Samstag und den 200m am 2. Tag wahrlich keine leichte Aufgabe als Neueinsteiger. Nie zuvor gerannt und schon gar nicht bei Meisterschaften. Für ihn stehen diese Meisterschaften unter dem Aspekt Erfahrung sammeln! Mit 55,06s über 400m und 24,64s über 200m ließ er es schon mal ordentlich krachen. Ihm ist das noch nicht genug; voller Tatendrang schaut er auf das kommende Wochenende.
Fina konzentrierte sich auf die 200m. Die Quali für die “Deutschen” ist zwar schon in der Tasche, aber man will sich der deutschen Elite ja schon mal zeigen. Es sollte eine gute Zeit her, sprich am Besten eine 24 vor dem Komma stehen. Dies gelang mit 25,02 zwar nicht ganz, aber die aufsteigende Tendenz läßt fürs kommende Wochenende hoffen, denn dann geht’s weiter mit den Landesmeisterschaften Männer /Frauen und Jugend B. Wir sind weiterhin gespannt! :-)

Deutsche Schülermeisterschaften Blockwettkampf

Für den einen zum ersten Mal und für den anderen zum letzten Mal. So lautete das Motto der diesjährigen Deutschen Schülermehrkampfmeisterschaften in Bad Oeynhausen.
Die voraussetzungen für unsere Rönnauer Starter Arian (M14) und Björn (M15) waren zudem sicher nicht einfach.

Björn hat zwar schon DM-Erfahrung , ist aber als ausgewiesener Läugfertyp kein wirklicher Mehrkampfspezialist. Und so fand er sich folgerichtig in der Meldeliste des Blocks Lauf im hinteren Drittel wieder.

Arian sprang noch in letzter Sekunde auf den DM-Zug und fieberte seinen ersten “Deutschen” entgegen. Das nahm er dann aber auch ein bißchen zu wörtlich und fing sich im Anschluß des Talentiade-Camp in Malente kurz vorher noch eine leichte Mandelentzündung ein. So mußten wir doch noch um Arians Start bangen. Aber am Donnerstag gab es dann Entwarnung. Arian konnte dabei sein!

Am Samstag begann Arian dann seinen Blockwettkampf Sprint/Sprung mit seiner Zitterdisziplin Weitsprung. War diesmal ein Sprung annähernd vom Brett möglich? Das Einspringen sah gut aus. Der erste Versuch dann: 5,07m - neue Bestleistung. Aber wieder das Brett nicht getroffen! Es ist wie verhext. Und trotz Vorverlegens der Anlaufmarkierung entfernt sich Arian in Versuch 2 und 3 immer mehr vom Brett. Somit bleibt der erste Versuch der Beste. Nichts herausragendes, aber trotzdem ok.
Als zweite Disziplin folgte der Hürdenlauf. Alles sah flüssig und rund aus, aber die Zeit von 13,13s zeigte spätestens jetzt , dass Arian die Woche davor krank war. Arian war natürlich nicht zufrieden und wollte sich wenigstens im Speerwurf gut verkaufen. Und da haute er dann einen raus. 41,55m!
Neben der neuen Bestleistung war das auch die siebtbeste Speerwurfleistung im 47-Teilnehmer starken Athletenfeld.
Die vierte Disziplin war der 100m-Sprint. Neben der noch angeschlagenen Konstitution wirkte nun noch zusätzlich der starke Gegenwind von 2,5m/s auf Arians Zeit. 13,83s ließen jegliche Hoffnung auf eine ordentliche Gesamtpunktzahl schwinden. Dennoch gelingt Arian nach einem langen Wettkampftag im abschließenden Hochsprung mit 1,64m die Einstellung seiner Bestleistung.
In der Summe brachte das 2553 Punkte und Platz 37. Ein Mehrkampf also, der insgesamt nicht zufrieden stellte. Aber unter den Voraussetzungen muß man auch mal mit Teilerfolgen zufrieden sein. :-)

Björn begann seinen letzten Blockmehrkampf seiner Karriere mit dem Hürdensprint. Und er legte gleich eine persönliche Bestzeit hin - 12,88s.
Es folgte der Ballwurf und zugleich eine leichte Ernüchterung. Es lief heute nicht ganz so gut für Björn. Mit 49,0m lag er fast 10m unter seinen Möglichkeiten und verlor somit schon früh den Anschluß an die Spitze des Feldes. Mit dieser “Last im Gepäck” ging es dann zum Weitsprung. Und hier kam es trotz mehrfacher Anlaufkorrektur zum worst case - 3 ungültige Versuche!
Björn hat alles riskiert, um doch noch auf “Tuchfühlung” an das vordere Mittelfeld zu kommen. Und alles verloren. Da keinem in seiner Riege ein derartiger Fauxpas unterlief, fiel er auf den letzten Platz zurück und sollte ihn auch nicht mehr verlassen. Dennoch zog er seinen Mehrkampf durch und zeigte nach ordentlichen 100m in 12,81s noch einmal Moral, indem er sich in seinen 2000m-Lauf noch einmal richtig reinhängte und in starken 6:16,74 min. ins Ziel kam. Mit diesem neuen Kreisrekord zog er sich dann immerhin noch versöhnlich aus der “Affäre”.

Stig ist Norddeutscher Meister

Als letzter Wettkampf vor den Deutschen Jugendmeisterschaften waren die NDM Männer / Frauen und Jugend B in Lübeck vor allem für unsere Läufergarde ein willkommener Formtest.

Allen voran bewies Stig (MJB) seine ansteigende Formkurve mit einem starken 3000m-Lauf. Bis ca 2600m im Gleichschritt mit Philipp Baar (Schweriner SC) zusammen in Führungsarbeit , konnte er sich dann sogar von ihm lösen , um dann deutlich den Sieg einzufahren. In 8:49,42min blieb er sogar 17sek unter seinen alten Bestzeit. Tolle Leistung!

Im 3000m-Lauf der weiblichen Jugend B standen mit Nadja und Maya gleich 2 Rönnauerinnen im Startaufgebot. Und auch wenn Maya insgeheim den Titel anvisierte , so war primär aber ihre Aufgabe die Quali für die “Deutschen” mit einer “ordentlichen” Zeit zu sichern.
Maya konnte lange das Tempo der Führenden Natalie Bublitz (LG Süd Berlin) mitgehen und mußte erst auf den letzten 1000m etwas abreißen lassen. Auf der Zielgeraden sah sie schon wie die sichere Zweitplatzierte aus. So dachte sie wohl auch selbst und ließ sich prompt doch noch überraschen und von Christin Liedtke (LG Wedel-Pinneberg) überspurten.
Trotz ihrer guten Zeit von 10:11,34min war sie ein bißchen enttäuscht. Aber wichtig ist was am Ende herauskommt; also bei den Deutschen Meisterschaften!!
Richtig zufrieden war dagegen Nadja. Das freudestrahlende Lächeln wollte nach ihrem Lauf gar nicht mehr aus ihrem Gesicht verschwinden. Nadja hatte aber auch einen Glanztag erwischt. Couragiert blieb sie der Spitze nahezu auf Tuchfühlung und konnte am Ende dicht hinter Maya als Vierte in 10:13,80min einlaufen. Das waren fast 30sek Zeitverbesserung. Super Nadja!

Jan-Eric testete erstmalig in dieser Saison sein Stehvermögen auf den 800m aus. Und das äußerst erfolgreich. Mit neuer Bestzeit von 1:56,42min holte er sich dieses Jahr sogar seine 3.Quali für die Deutschen. Respekt mein Lieber!

Um 1:56min herum wäre auch Barni gerne gelaufen. Doch wieder einmal war die erste Runde zu langsam. Und im Endspurt mußte er zwei Mitstreitern den Vortritt lassen. Aber auch seine Endzeit von 1:59,38min trübten seine Stimmung etwas ein. ;-)
Positiv verbucht wurden dagegen Hendriks 2:04,56min. Bestätigen sie doch nach Verletzungspause seinen derzeitigen Aufwärtstrend.

Barni konnte dann Tags darauf doch noch einmal beweisen , daß er eine schnelle Stadionrunde laufen kann. Diese brachte ihm mit guten 51,11s erneut den Bronzeplatz.

Alles in allem ist festzuhalten: Rhede kann kommen!!

…20,21,22,23!!!

Man soll ja nicht zu sehr auf den “Medaillenspiegel” schielen , ist doch die Leistung jedes Einzelnen zu achten. Und dabei ist die Platzierung nicht immer wichtig. Aber die Anzahl der Landesmeistertitel , die allein unsere Jugendlichen dieses Jahr erreicht haben , ist schon außergewöhnlich.

Die “20″ voll machte dabei Barni. Als Jüngster trat er im A-Jugendlauf über 400m an und zeigte ein couragiertes Rennen. In einem starken Finish siegte er in neuer persönlicher Bestzeit von 50,54s.
Tags darauf traf er erneut auf die ältere Konkurrenz. Diesmal über 800m. Es sollte ein vielversprechendes Rennen werden , trat doch mit Julian Poltrock (SG Kronshagen / KTB) ein guter 400m-Läufer an. Julian gehört zwar der Männerklasse an und läuft somit außer Konkurrenz , hätte aber für Barni ein guter Tempomacher sein können. Hätte….! Hat er aber nicht. Julian hat sich auf seinen Schlußspurt verlassen und Barni mußte somit unerwartet viel Führungsarbeit übernehmen. Dadurch war an eine neue Bestzeit nicht zu denken. Aber sein 2. Titel in an diesem Wochenende in dennoch ordentlichen 1:58min war ihm dennoch sicher.

Im 1500m-Lauf der WJA stand ein hochkarätiges Feld am Start. Und das die ersten vier im Einlauf , allesamt als B-Jugendliche deutlich unter 4:50min blieben , bestätigte es am Ende auch.
Ihren ersten 1500m-Lauf überhaupt absolvierte dabei Isabell. Und gleich lief sie frech vorneweg ein alleiniges Rennen. 4:40,67 am Ende ihre Siegerzeit. Für einen ersten Lauf auf dieser Strecke äußerst beachtlich. Einen beachtlichen “Sicherheitsabstand” ließ Stella Kubasch (Ratzeburger SV) und lief mit 4:46,60min als zweite noch hinein in das Rönnauer Terzett. Mit neuen p.B. folgten ihr nämlich Nadja(4:47,90min) und Philine(4:48,01min) dicht auf den Fersen. Super Mädels!

Der 1500er der MJA wurde dann aber so richtig spannend. Halstenbek vs Rönnau hier die treffende Kurzumschreibung. Tobias Nowigk und Heiko Lehmann gegen Jan-Eric und Stig! Tobias ließ sich anfangs die Kontrolle des Führungsquartetts nicht nehmen. Stigs und Jan-Erics Versuche vorbeizugehen waren eher halbherzig , aber abschütteln ließen sie sich genausowenig wie Heiko. Die Spannung blieb. 300m vor Schluß blies Jan-Eric zum Angriff. Die letzte Lücke zu Tobias wurde geschlossen und in der Kurve geht Jan-Eric sogar vorbei. Und bis zum Schluß ließ er sich die Führung nicht mehr nehmen. 4:05,04min - Quali für die Deutschen Jugendmeisterschaften!! Neben den 2000m Hindernis schon seine zweite. Glückwunsch!
Im schlepptau Stig , der direkt hinter Tobias als dritter seine Bestzeit auf 4:07,78min schraubt. Ebenfalls mit neuer p.B. kam Hendrik noch als 6. ins Ziel. 4:21,74min bedeuteten gleich 14 Sekunden Zeitverbesserung!

Den Rönnauer Sprint vertrat Marvin diesmal allein. Und er zeigte nach schwächeren Wochen nun aufsteigende Tendenz. Auf seinen 3.Platz im 100m Sprint (11,33s) ließ er am Sonntag eine neue p.B. im 200m-Sprint folgen. 22,89s reichten für ihn wieder zum Bronzerang.

Nicht weniger erfolgreich präsentierte sich zeitgleich der Schülernachwuchs.

Tag 1:
Kenneth und Arian(Beide M14) begannen im Stabhochsprung. 2,40m bzw. 2,30m reichten letztendlich zu Platz 3 und 4. Hannes(M14) begann derweil sein Wettkampfwochenende mit dem 100m-Sprint. Er zog ebenso wie Kenneth ins Finale ein. Dort kamen beide zu neuen Bestzeiten. Kenneth ereichte in 12,40s den dritten Rang und Hannes in 13,24 Rang 7.
Arian ging dann noch im Kugelstoß an den Start. Mit sich selbst etwas unzufrieden erreichte er aber eine neue Bestweite von 10,68m und wurde guter Vierter.

Anna-Sophie(W14) mußte erst noch zu ihrem 100m Start überredet werden . Aber am Ende hat es sich gelohnt. Sie ereichte nämlich das Finale und wurde dort mit ,für eine 800m-Läuferin, starken 13,58s Fünfte.

Laura (W14) versuchte sich nach längerer Verletzungspause in den Wurfdisziplinen. Der Diskuswurf gelang nicht sonderlich gut . 22,57m reichten immerhin zu latz 5. Und wohl nicht nur deswegen folgte eine Trotzreaktion im Kugelstoßen. ;-)
9,30m war die neue Bestleistung und bedeutete Platz 4.
Den einzigen Podestplatz des ersten Tages erreichte Sina im Stabhochsprung. Mit für geringen Trainingsaufwand respektablen 2,20m sprang sie auf den dritten Platz.

Zum Abschluß des ersten Tages gab es dann noch die Staffeln. Die Mädels legten mit sehr guten Wechseln eine Zeit von 52,12s hin. So schnell war schon lange keine Rönnauer Schülerinnenstaffel. Meinen Glückwunsch also an Debütantin Steffi , Sina , Maya und Anna-Sophie zum Silberrang.
Nicht ganz so gut gelangen die Wechsel der Jungs. In der Besetzung Hannes , Björn , Arian und Kenneth reichte es dennoch zu einem neuen Vereinsrekord in 48,96s und Platz 3. Glückwunsch Jungs. Ich bin mal richtig gespannt wie´s aussieht wenn die Wechsel erst Klappen.

Der 2. Tag sollte die bisherigen guten Platzierungen aber noch toppen.
Hannes erreichte nämlich mit 13,24s im 80m-Hürdensprint den Vizemeistertitel. Und auch im Weitsprung konnte er sich verbessern. 4,93m reichten zu Platz 5. Etwas unglücklich war Kenneth mit seinem Weitsprungwettkampf. Traf er doch in 6 Versuchen nicht einmal das Brett. So verschenkte er jedesmal wichtige Zentimeter. Mehr als 4,99m und der 4.Platz waren daher diesmal nicht drin. Aber Kopf hoch Kenneth! Der nächste Weitsprungwettkampf sieht schon wieder ganz anders aus. Im anschließenden 300m-Lauf konnte er dann seinen ganzen Frust herauslaufen. 40,49s war dann eine mehr als beachtliche Premiere auf dieser anstrengenden Strecke.
Björn erreicht als “alter Hase” im selben Finale mit starken 38,96s in einer sehr guten Konkurrenz den 4.Platz.
Knapp Anderthalb Stunden später hatte er zudem noch sein 1000m Finale. Ungewohnt hierbei sein 2.Platz. 2:45,07min vom Sieger Timothy Rathjen (LG Bad Schwartau) waren aber auch sehr stark. Aber Björn´s 2:47,41min so kurz nach einem maximalen 300er sind aus meiner Sicht noch ein bißchen Höher einzuschätzen! :-)

Ebenfalls einer starken 1000m-Konkurrenz mußte sich René (M14) stellen. Trotz vorherigen Unwohlseins konnte René seine Bestzeit um fast 10 Sekunden drücken und erreichte in 3:00,86min Platz 4.

Ein kleines Dejavu erlebte Anna-Sophie bei ihrem 800m Start. Wie schon bei der Hallenlandesmeisterschaft verpaßte sie den Start etwas und mußte sich auf den ersten Metern außen am Pulk vorbei arbeiten. Nach ca 150m hatte sie sich dann “freigelaufen” und konnte ihr Rennen gestalten. Und das ziemlich gut. Am Ende war sogar ein Schlußspurt auf den 5.Platz drin und die neue Bestzeit liegt jetzt bei 2:31,38min. Super!

Zum großen Showdown kam es dann eine Altersklasse höher. Maya wollte den Landesrekord und hatte ihn auch fast. Aber eben nur fast. Winzige 3 Hundertstel fehlten. In ca. 66 Sekunden die erste Runde angegangen , ließ sie mit 68 Sekunden eine unwesentlich langsamere Runde folgen. 2:14,74min in der Summe und alles in allem eine Superzeit!

Laura´s abschließende Disziplin am Wochenende war der Speerwurf. 28,73m im ersten Versuch bedeuteten zuerst die Führung. Im dritten Durchgang konterten aber gleich zwei Gegnerinnen und warfen über 31m. Laura´s 5. Versuch gelang noch mal ganz gut. 29,56m! Am Ende blieb es aber beim 3.Platz und das ist aller Ehren wert!

Anschließend hatte Arian dann noch seinen Auftritt.
Erst im Hochsprung. 1,63m übersprungen. Einzig verbliebener Mitstreiter Christian Beth (THW Kiel) tat sich schwer und brauchte den 3.Versuch. Aber dann schaffte auch er es. Nächste Höhe 1,66m. Christian übersprang diese nun auf Anhieb im ersten Versuch und plötzlich steht Arian unter Druck. Arian´s erster Versuch gerissen. Der zweite ist eigentlich drüber doch die Fersen kommen nicht schnell genug mit hoch - wieder gerissen. Und auch der dritte Versuch scheitert. Schade - aber Glückwunsch zum Vizetitel!
In der allerletzten Entscheidung des Tages ,dem Speerwurf der Schüler, wirkte Arian dann schon mental etwas müde. Trotzdem gelangen ihm mehrere 38m-Würfe. Er führte die Konkurrenz nach dem Vorkampf an und bereits vor seinem letzten Wurf stand er schon als Landesmeister fest. aber wir waren beide noch nicht zufrieden. Ich mit der Anlauftechnik , er mit der Weite. Unter dem rhythmischen Klatschen des Speerwurflandestrainers gelingt Arian noch ein abschließender Wurf auf 41,43m!!
Jetzt waren wir zufrieden! Arian mit dem Wettkampf und ich mit dem Wochenende! ;-)

Osteseepokal im Regen – wieder einmal

Der Wettergott hatte es wirklich nicht gut gemeint. Dauerregen in Rostock – fast die ganze Zeit. Aber der Wettkampf fand statt und erst zum Ende der Veranstaltung riss der Himmel auf. Und trotzdem haben unsere Jüngsten tapfer ausgehalten. Dafür schon mal ein Sonderlob von meiner Seite. Das gewohnt starke Teilnehmerfeld ließen Belinda und Kimberly (beide W8) keine Chance auf den Einzug in die 50m-Finals. Aber starke 18,00m reichten Belinda im Ballwurf zu Platz 5. Nur um wenige Zentimeter sprang Kimberly dann am Endkampf im Weitsprung vorbei. Aber 2,97m können sich wirklich sehen lassen. Julia und Leonie (beide W9) mussten sich ebenfalls nach den Vorläufen über 50m geschlagen geben. 28,00m warf Julia dann den 80g Ball und sicherte sich damit die einzige Medaille des Tages aus Rönnauer Sicht. Die Bronzene! Alexander, Tom und Noah (alle M9) hatten ihre Stärke auf der Mittelstrecke ausgespielt. Die 800m absolvierte Noah in 2:56,20 min und schrammte als 4. denkbar knapp am Podestplatz vorbei. Tom wurde 9. mit 3:06,05 min. Ordentliche 3:16,71 min reichten Alexander noch zu Platz 13. Till (M11) hatte der Sprintkonkurrenz heute mehr entgegenzusetzen. Mit 7,85s im Vorlauf verfehlte er aber knapp das A-Finale. Im B-Finale ließ er aber keinen Zweifel an seinem Sprinttalent und siegte in neuer Bestzeit von 7,69s. Ungewohnte Sprintqualitäten zeigte heute auch Kjell (M12). 11,08s über 75m bedeuteten für ihn den Einzug ins A-Finale. Dort steigerte er sich noch auf 11,06s und wurde starker Sechster. Den eigentlichen Schwerpunkt wollte er auf den 1000m-Lauf legen. Hier war er vielleicht nicht ganz mutig genug der Konkurrenz hinterher gegangen. Dennoch lief er am Ende eine neue persönliche Bestzeit und wurde wieder Sechster.

LM Langstaffeln in Malente - Landesrekord über 3×800m!

Es sollte ein Landesrekord mit Ansage werden. Klingt erst einmal ein bisschen langweilig. Und damit das nicht so ist, sorgte die 3×800m B-Jugendstaffel mit Philine, Nadja und Maya für etwas Spannung. 7:03,49 min der LG Kiel aus dem Jahr 1984 waren zu schlagen. Philine zeigte von Beginn an, dass sie die Mission verstanden hatte und legte ein starkes Rennen vor. Nach ca. 2:19 min übergab sie das Staffelholz. Nadja legte eine solide 2:25 drauf und schickte dann Maja ins Rennen. Ihre erste Runde: 68s. Eigentlich ein bisschen zu langsam. Aber Maya packt tatsächlich eine 2. Runde aus, die fast genauso schnell ist, wie ihre erste. Und am Ende wird es denkbar knapp: 7:03,3min die handgestoppte Siegerzeit. Und jetzt begann das Große Zittern. Um handgestoppte Zeiten mit elektronischen Zeiten gleichsetzen zu können rechnet man 0,24s “Reaktionszeit“ drauf. In dem Fall wären die Mädels denkbar knapp vorbeigeschrammt. So dachte ich jedenfalls. Aber auch ein alter Sprinter lernt dazu (-:. Schnell gab es nämlich ernsthafte Trainermeinungen, dass bei Langstrecken nur 0,14s draufgerechnet werden. Aber ab welcher Streckenlänge? Keiner konnte es 100%ig sagen. Und die Ungewissheit blieb. Erst auf dem Heimweg erlöste uns Bo´s Recherche im Internet: der neue Landesrekord ging an den SC Rönnau. Glückwunsch Mädels! Die männliche A-Jugend mit Jan-Eric, Kim und Barni hatte die 3×1000m zu bewältigen und ebenfalls eine Zielzeit vor Augen. 8:02,20 min hätte die Quali für die DM bedeutet. Lange auf Augenhöhe mit der Staffel der SG Kro/KTB musste Kim als 2.Läufer am Ende doch etwas mehr abreißen lassen als ihm lieb war. Und Barni als Schlussläufer konnte den Anschluss auch nicht wieder herstellen. Im Wettlauf gegen die Zeit wurde es auch hier eng. Leider mit dem unglücklicheren Ende. 8:04 min reichten nicht um sich qualifizieren zu können. Aber die Saison ist ja noch jung. Und wir lieben ja die Spannung!

Zwei Nordtitel bleiben in Klein Rönnau!

Die äußeren Bedingungen waren wie geschaffen für die Läufer. Wenig Wind , angenehm kühle Temperaturen und dazu noch die Sonne über der Ostsee. Es hätte ein perfekter Wettkampftag in Timmendorfer Strand werden können. Doch unnötige und vermeidbare Fehler erschwerten einem heute die Arbeit als Trainer und den Überblick auch des Zuschauers.
Daß z.B. die Volksläufer und die Teilnehmer der Landes- bzw. der Norddeutschen Meisterschaften gemeinsam an den Start gehen sollten , war heute nicht die einzige organisatorische Schwäche des Veranstalters.
Um es kurz zu sagen: Das war einer Norddeutschen Meisterschaft nicht würdig!

Wohl aber die Leistungen unserer starken Läuferriege. Auch wenn heute keiner des ein oder anderen mehr oder weniger heimlich anvisierten Landesrekordes fiel , konnten sich die Ergebnisse sehen lassen. Und entschädigten für den Stress!!!

Los ging es mit den 10 Kilometern.
“Lernfähig” zeigte sich die gesamte Rönnauer Jugend nach Stigs schlechten Erfahrungen bei den Deutschen Crossmeisterschaften. Sie stellten sich allesamt clever an und kamen geschlossen sehr gut vom engen Start weg.
Fast geschlossen kamen dann auch Kim , Jan-Eric und Stig im Ziel an und alle in neuer persönlicher Bestzeit.
Kim wurde mit 33:54min gar Norddeutscher Meister der MJA. Jan-Eric folgte ihm in 34:58min auf den 3. Rang.(LM-Wertung ebenfalls Dritter). Stig eroberte sich den Nord-Vizetitel der MJB in 35:17min und wurde damit gleichzeitig Landesmeister.
Ebenfalls noch der B-Jugend angehörend zeigte Hendrik einen starken Lauf und belegte in 38:21min Platz 8. Ebenfalls Achter wurde Mirco in der A-Jugend , sicherte sich aber zudem mit Kim und Jan-Eric sogar in der Mannschaftswertung den 2.Norddeutschen Titel des heutigen Tage für die Gelb-Blauen.

Nadja und Philine( beide WJB) liefen in der NDM-Wertung auf die undankbaren Plätze 4 und 5 , kamen aber im Landesentscheid in 40:33min und 43:41min zu einem Rönnauer Doppelsieg.

Unsere Senioren mit Blacky ,Bernhard und Matthias rollen sich immer besser ein und erreichten , obwohl selbst unzufrieden als Mannschaft den Nord-Vizetitel.

Zu unserem Schülernachwuchs.
Hier wurde über 5km ausschließlich um den Landesentscheid gefightet.
Maya (W15) muß sich , um sich zu fordern , trotzdem höhere Ziele setzen. Ist sie doch auf Landesebene unangefochten. Der Landesrekord (18:06min) wurde angpeilt , war aber heute einfach nicht drin. 18:32min war am Ende ihre Siegerzeit und verhalf zudem zusammen mit Alina (W14 ,24:49min) und Elena (W15, 25:00min) zu einem 2.Platz in der Mannschaftwertung.

Andersherum erging es den Schülern. Björn (M15) und René (M14) errangen jeweils einen etwas ungewohnten Silberplatz(zumindest für Björn ;-) ) , zusammen mit Hannes (M14, 8.Platz in 22:04min) reichte es aber souverän zum Landestitel.

Glückwunsch an alle!!

Erfolgreicher Auftakt ins erste LM-Wochenende

Den Anfang machten dabei die A-Schüler/innen und A-Jugendlichen.
Arian (M14) zeigte sich hochkonzentriert und belohnte sich gleich mit starken 1,55m und einem 2.Platz beim Hochsprung. Den Schwung konnte er aber leider nicht mit zum Stabhochsprung mit rüberretten. Er scheiterte unglücklich an der Anfangshöhe. Dafür sprang dann Hannes (M14) erfolgreich in seine erste Landesmeisterschaft. Überraschend sicher übersprang er 2,10m und erreichte auf Anhieb einen Podestplatz.
Den verpassten Jana und Sina (beide W15) , ebenfalls beim Stabhochsprung am Start, trotz guter Leistung. Beide sprangen 2,20m. Aber die Konkurrenz war stark und am Ende reichte es “nur” zum 4. bzw. 6.Platz. Zum ende des ersten tages kamen dann noch die Mittelstreckler “zum Zuge”.
Das erste richtungsweisende Signal setzte Anna-Sophie (W14). Vor 2 Wochen noch verlief der erste 800m-Lauf in der Halle nicht allzu glücklich. Diesmal machte sie vom ersten bis zum letzten Meter alles richtig. Sie wurde mit 2:41,74min vierte und erreichte damit das Optimum.
Dann kam Maya (W15)! Und wieder einmal auch zum “ewigen Duell” mit Johanna Schulz( Gut-Heil-Neumünster). Wieder einmal machte Maya von Anfang an das Tempo und wieder einmal hängte sich Johanna dran. In der letzten Runde kam dann ihr Angriff. Maya konterte aber genau im richtigen Moment und konnte in der Kurve vorne bleiben. Auf den letzten Metern bestach ihre stark verbesserte Grundschnelligkeit und brachte ihr den Sieg in 2:19,02min.
Björn(M15) startete sein Mammutprogramm mit dem “1000er”. Von Anfang an hatte er alles unter Kontrolle, mußte aber mehr für seinen Sieg machen als von mir als Trainer erhofft. Dennoch lief er relativ locker eine 2:56,13min heraus.

Bei den Jugendlichen standen die 1500m an. Und aus Rönnauer Sicht waren sie äußerst spannend.
Nadja zeigte dabei ungeahnte Sprintfähigkeiten. Lange Zeit ließ sie die Hamburgerin Linn Ladewig in einigem Abstand vorne Weg laufen um sich dann zum Ende hin anzunähern und im Schlußspurt sogar noch vorbeizuziehen. Eine Superleistung!
Marieke erzielte im gleichen Lauf den 4.Rang und zeigte nach langer Wettkampfpause eine ansprechende Leistung.
Jan-Eric und Stig stellten sich der starken Konkurrenz ebenfalls mit Bravour. Mutig gingen sie das Tempo der Spitze mit, pushten sich auch gegenseitig und liefen letztendlich auf den 3. bzw. 5.Platz. Und auch die Zeiten waren dabei beachtlich. 4:17,73min und 4:18,82min bedeuteten dabei fast zwangsläufig neue Bestleistungen.

Den 2.Tag eröffneten Arian und Hannes mit dem Kugelstoßen. Beide konnten sich zur Vorwoche steigern und mit 9,36m erreichte Arian einen guten Bronzerang. Hannes wurde mit 8,56m 6er.
Beim Hochsprungder W15 erschien eine motivierte und konzentrierte Jana. In einem starken Wettkampf sprang sie endlich einmal neue Bestleistung. Mit 1,53m errang sie den verdienten Vizetitel.
Zurück auf der Laufbahn erkämpfte Björn einen starken 300m-Lauf. Mit 40,50s wurde er am Ende in einem superengen Finish denkbar knapp “nur” Dritter.
Aber es stand ja noch der 3000m-Lauf an. Zusammen mit den 14-jährigen in einem Lauf, und somit auch mit René (M14) , galt für beide die Devise möglichst schonend den Titel “nach Hause holen”. Klingt ein bißchen überheblich , aber die Konkurrenz ließ diese Einschätzung zu und zudem stand für beide noch die Sprint-Staffel an. René gewann tatsächlich ohne an seine Grenzen zu gehen und verteidigte dabei sogar seinen Titel aus dem Vorjahr. Björn mußte für seinen 2. Titel an diesem Wochenende doch noch ein bißchen aufpassen und einen kleinen wenn auch lockeren Schlußspurt hinlegen.
Die Freundinnen Cara (W15) und Alina (W14) starteten ebenfalls über die Langstrecke (2000m) und konnten sich beide über den Bronzerang freuen.

Bei den Jugendlichen mußte Marvin bei seinem Versuch die Quali für die “Deutschen” über 200m zu erlangen, eine Disqualifikation hinnehmen. Dabei zeigte er gestern noch im 60m-Rennen in neuer Bestzeit von 7,23s einen Formanstieg.
Barni startete ebenfalls seinen 2. Versuch die Quali über 800m zu schaffen. Obwohl gerade erst in die B-Jugend hineingewachsen , ging er bei den A-Jugendlichen couragiert mit und belegte in starken 1:59,72min einen hervorragenden 3.Platz. Die Quali (1:59,20min) hatte er dabei aber denkbar knapp verpasst. Aber seine Zeit wird noch kommen!!

Abschließend standen die 4×100m Staffeln der Schüler an. Die Jungs erreichten mit Hannes, Arian, René und Björn nach einem langen Wochenende einen guten 2.Platz.
Aber vor allem Sina , Jana , Friederike und Anna-Sophie konnten mit einem starken Lauf in einem gut besetztem Staffelrennen und einem hervorragenden 3.Platz zufrieden sein.
Ich war es jedenfalls. …
Mehr als zufrieden!! ;-)