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1.3.2010 von info.
Josefina & Maya waren unsere Teilnehmer bei dieser Veranstaltung. Josi musste dieses mal ohne Sören kommen, der leider von einer Grippe niedergestreckt wurde (glücklicherweise nur vorübergehend). Das schien den Vorlauf nicht zu beeinflussen. In 24,67 sec. siegte Josi mit deutlichem Abstand zur zweiten und qualifizierte sich als Viertschnellste für den Endlauf am Sonntag.
Hier sollte die Entscheidung in zwei gleichberechtigten Zeitläufen fallen und Josi hatte bei Lauf-und Bahnverteilung die ungünstige Ausgangsposition. Lauf eins auf der ungeliebten Außenbahn.
Sie würde ihre Gegner nicht im Blick haben und sich auch nicht an der Zeit des anderen Laufes
orientieren können. Hinzu kam noch, dass die beiden Zeitschnellsten der Vorläufe im zweiten Lauf
starten würden.
Dies alles schien Josi jedoch nur zu pushen, denn sie kam gut aus dem Startblock heraus und lag
bei 150m ausgangs der Kurve knapp in Führung. Doch dann folgte eine weitere Schwierigkeit
der Außenbahn: das Herablaufen der Kurvenerhöhung verursachte einen kleinen Strauchler, der
ein bis zwei Zehntel und somit womöglich die Bronzemedaille kostete.
So kam ein vierter Platz in 24,60 sec. heraus, mit dem Josi keineswegs zufrieden war, bei dem
allerdings klar wurde, daß auch jetzt schon noch schnellere Zeiten möglich sind,— so zunächst
einmal der Landesrekord, von dem sie nur 8/100 trennen.
Zurück zu Tag eins. Maya musste ihren Vorlauf bestreiten und die gemeinsam ausgetüftelte Marschroute war denkbar simpel: ein relativ hohes Tempo vorgeben, um damit eine sichere Finalteilnahme zu erreichen. Und was sich so einfach anhört wurde von Maya konsequent umgesetzt. Sie gewann ihren Vorlauf und war schließlich mit 4:40,67 sec. Schnellste aus beiden Vorläufen.
Das hatte natürlich etwas Kraft gekostet, wurde aber mit jeder Menge Selbstbewusstsein belohnt, zumal der Bundestrainer nach dem entschlossenen Lauf mit viel Lob auf sie zukam und fragte, ob sie sich eine Teilnahme in Moskau bei der Qualifikation für die Jugendolympiade in Singapur vorstellen könne. Über diese Frage wurde dann im Betreuer- und Mentaltrainerstab zusammen mit dem Landestrainer beraten – und im abschließenden Gespräch zwischen Landes- und Bundestrainer einigte man sich, lieber noch ein Jahr Aufbauarbeit folgen zu lassen, bevor internationale Starts auf diesem Niveau angegangen werden.
Nun konnte Maya einigermaßen entspannt in den Endlauf gehen. Aufgrund ihrer ausgezeichneten Vorlaufleistung erhielt sie eine gute Startposition weit außen und konnte sich beim Start recht gut freilaufen. Es wurde ein enges Rennen mit mittelhohem Tempo, bei dem zunächst alle 12 Finalteilnehmerinnen mitgehen konnten. Obwohl Maya einige Male in ihrem Laufrhythmus gestört wurde hielt sie engen Kontakt zu den drei Führenden. Doch in dem Moment, als es zur entscheidenden Tempoverschärfung kam trat ihr die folgende Läuferin derart in die Hacken, dass
auch sie ins Straucheln kam und sich sofort eine Lücke auftat, die Maya nicht mehr schließen konnte. Mit einem langezogenen Endspurt sicherte sie sich den vierten Platz in 4:39,33 sec. Und war damit sehr zufrieden - nur der Landesrekord, zu dem dieses mal 18/100 fehlten, hätte es doch gerne noch sein sollen…
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